Ein schöner Sommerabend und dazu der runde Klang eines Alphorns: ein Moment für grosse und gleichzeitig heimelige Gefühle. Genau diese Stimmung lassen die bekannte Alphornsolistin Lisa Stoll und die Organistin und Pianistin Fabienne Romer im Festival-Gottesdienst aufleben. Auf dem Programm stehen Kompositionen für Alphorn und Orgel, Klavier und Stimme. Mit dabei sind alte, bekannte Melodien, sowie auch ganz neue und speziell für dieses Duo komponierte Stücke.
Lisa Stoll: Alphorn
Fabienne Romer: Orgel, Klavier, Stimme
Treffen sich eine Bündner Klarinettistin, ein Urner Handörgeler, eine Schwyzerörgelerin und ein Bassist aus Bern. Was klingt wie der Anfang eines Witzes, ist die Gründungsgeschichte des Ländlerquartetts Engler-Imholz. Die Vier scheren sich nicht um einengende Stilschubladen. Berner, Bündner oder Innerschweizer Stil? Egal, hauptsache lüpfig!
Fun Fact am Rande: Laut eigener Aussage diskutieren die Vier in den Spielpausen mit Vorliebe über Seilbahnen und alte Schallplatten.
Eva Engler: Klarinette
Dominik Imholz: Handorgel
Maria Lötscher: Schwyzerörgeli
Jonas Vogel: Bassgeige
Gibt es etwas Gemütlicheres, als den Feierabend mit einer Stubete einzuläuten? Ziemlich sicher nicht, und genau deshalb beginnen wir unser Festival auch mit einer Stubete. Verantwortlich für die Stubete-Stimmung ist die Musikschule Uri, die mit verschiedenen Volksmusikensembles antritt um das Festival einzuläuten.
Mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Uri unter der Leitung von Reto Grab, Dominik Furger, Fredy Reichmuth und Pia Rubi
Panighiröl bezeichnet die in diversen lombardischen Volksliedern besungene Heilpflanze Echter Eibisch. Die gleichnamige Tessiner Gruppe besingt aber natürlich nicht nur eine Pflanze sondern auch das Leben in den Bergen und alte Legenden von gefährlichen Bären und geheimnisvollen Kobolden. Beeinflusst von der Musik der 1970er-Jahre erschafft «Panighiröl» eine Klangwelt, welche die Weisheit der alten Geschichten neu atmen lässt.
Peo Mazza: Gitarre, Perkussion, Gesang
Valentina Londino: Gesang, Perkussion
Sara Magon: Gitarren, Mandoline, Gesang
Christian Gilardi: Flöten, Gesang
Rot, blau, grün, gestreift oder kariert? Unter der Haube oder ein «Redli» im Haar? Die Urner Trachten sind überraschend vielfältig! Seit der der Gründung 1942 haben sich sieben Trachtengruppe der Trachtenvereinigung Uri angeschlussen und seit Kurzem gibt es auch eine kantonale Jugendtanzgruppe.
Das Urner Trachtenvolk zeigt uns im Festzelt das vielfältige Brauchtum rund um die Tracht: Es wird gesungen, gmusiget und beälät.
Vielleicht kribbelt es auch den Einen oder die Andere im Publikum das Tanzbein zu schwingen?
Wer sagt, dass der Thurgau eine (volks-)musikalische Wüste sei? Seit 2019 beweist die die Spuntämusig das Gegenteil! Das Ziel der Spuntis: Freude an Blasmusik und Geselligkeit verbreiten und möglichst oft im Spunten musigen. Das Rückgrat des Repertoires bildet die traditionelle alpenländische Blasmusik, ab und zu verirrt sich aber auch ein Pop-Hit ins Programm.
Damian Rusch: Trompete, Flügelhorn
Reto Meier: Trompete, Flügelhorn
Luana Schoch: Trompete, Flügelhorn
Samuel Svec: Schlagzeug
Jürg Horisberger: Tuba
Werner Bühler: Tenorhorn
Thomas Meier: Tenorhorn
Das Haus der Volksmusik feiert 2026 sein 20-Jahr-Jubiläum und das Schwyzerörgeliquartett Bärenstock seinen 40sten! Das passt zusammen wie Deckel auf Topf und deshalb ist es nur folgerichtig, dass das geschichtsträchtige Isenthaler Quartett den Frühschoppen am Festival-Sonntag bestreitet und das Publikum mit seinen urchigen und lüpfigen Tänzen begeistert.
Adi Briker: Bass
Aron Lussman: Schwyzerörgeli
Hans lmholz: Schwyzerörgeli
Klaus Zurfluh: Schwyzerörgeli
Ist Blasmusik eigentlich auch Volksmusik? Wir finden ja! Vor allem wenn sie so unerschrocken daherkommt, wie im vorliegenden Fall: Die Berner Blaskapelle Traktorkestar trifft röstigrabenübergreifend auf das Blasorchester der Stadt Lausanne, die Harmonie Lausannoise – für ein einzigartiges Musikgrossprojekt zwischen Kraft und Eleganz, Klassik und Balkantanz. Es wird wild! Disco wie zu Gotthelfs Zeiten!
Traktorkestar: Balthasar Streit, Charley Wagner & Sam Würgler: Trompete | Simeon Schwab: Altsaxophon | Thierry Luethy: Tenorsaxophon | Maro Widmer, Pere Molines & Matthias Baumann: Posaune/Tenorhorn | Jürg Lerch: Helikon | Fabian Hänni, Samuel Zingg & Philippe Ducommun: Perkussion
Leitung Harmonie Lausannoise: Antoine Rabut
Das Westschweizer Trio Carac bewegt sich in der Welt des Bal Folk und schöpft dabei aus dem Reichtum seiner vielfältigen Wurzeln: Jazz, Klassik, Folk und die französischen und westschweizerischen Tanztradition. Seine frische und farbenfrohe Musik eignet sich sowohl für ein Konzert im Sitzen als auch für einen Tanzabend und begeistert nicht nur Kenner, sondern auch Neugierige jeden Alters, die mit Tanzschritten und Melodien im Kopf nach Hause gehen werden ...
Nathalie Recking: Violine
Laure Zaugg: Cello
Emilie Bugnion: Saxophon
Transatlantica verwebt die Sounds der Weissenborn-Gitarre, einer akustischen Slidegitarre, mit den traditionellen Klängen von Schwyzerörgeli, Violine, Kontrabass und Perkussion. Dies erschafft einzigartige Klanglandschaften: Musik, die ohne Worte Geschichten erzählt und gerade in ihrer Ruhe ihre tiefste Kraft entfaltet. Eine Form von Weltmusik, die Generationen und Grenzen überschreitet. Globale Klänge, verwurzelt in der Schweiz.
Philipp Furrer: Weissenborn-Gitarre
Janina Fink: Violine
Dominik Flückiger: Schwyzerörgeli
Christian Schmid: Kontrabass, Akustikbass
Samuel Baur: Schlagzeug, Perkussion
Kapollo 13 ist wohl das einzige Ländler-Sonderkommando, das den Befehl zum Abtreten zwar befolgt, aber musikalisch gekonnt ignoriert hat. Einst bei der Schweizer Militärmusik verpflichtet, haben die vier Ländlonauten das Béret nun abgelegt. Geblieben ist die militaristische Präzision – weniger für den Fahnenmarsch, sondern für den Ländler in all seinen Facetten. Ihr Motto lautet: «Polka ist nicht Rocket Science», doch wenn diese Crew im Festzelt Lehnplatz ihre Klangmodule zündet, sind musikalische Höhenflüge garantiert.
Andrea Schmid: Geige, Kontrabass
Nicolas Greber: Schwyzerörgeli
Jonas Gisler: Klavier
Florin Schmidig: Kontrabass, Schwyzerörgeli
Das Trio Musigkultier, kommt aus dem Raum Fribourg-Bern zu uns und spielt sich mit bestechender Leichtigkeit durch sämtliche (Volks-)Musiken, die ihnen gefallen. Weder Tango noch Musette, Swing und irische Melodien sind vor ihnen sicher und schon gar nicht die chugelrunde Schweizer Ländlermusik. Ihre luftig-leicht swingenden Melodien sind das perfekte Warm-up fürs Festival!
Bruno Raemy: Schwyzerörgeli, Mundharmonika, Akkordina
Peter Mischler: Gitarre
Hardy Mischler: Kontrabass
Es verwundert nicht, dass Cristina Janett und Andreas Gabriel den musikalischen Weg zueinandergefunden haben: Beider Leben wird schon seit früher Kindheit von Volksmusik umrankt, und beide haben sich mit ihren Instrumenten ins Neuland aufgemacht, ohne dabei ihre musikalischen Wurzeln abzusägen. Die beiden Instrumente begegnen sich auf Augenhöhe, mal wagt sich die Geige vor, mal ist das Cello mutiger. Mal klingt es nach träumerischer Elegie, mal nach vertrautem «Giigebank».
Andreas Gabriel: Violine
Cristina Janett: Cello
Das Festival beginnt mit einer Zusammenarbeit Urner Akkordeonisten und Komponisten Fränggi Gehrig und dem Hausorchester des Theater Uri. Fränggi hat sich durch seinen Fundus gegraben, Kompositionen hervorgekramt, die zum Teil seit dem Studium in der Schublade schlummern und sie für das Hausorchester neu arrangiert. Es erklingt ein Querschnitt aus Gehrigs kompositorischem Schaffen mit der ganzen Palette an Klangfarben, die das Hausorchester hergibt.
Fränggi Gehrig: Akkordeon/Komposition/Arrangements
Hausorchester des Theater Uri: Christian Portmann: Perkussion | Patrik Horat: Drums | Roger Scheiber: E-Gitarre | Thomas Horat: E-Bass | Carlo Gamma: Alt/Tenorsax | Christian Simmen: Trompete/Flügelhorn | Philipp Gisler, Posaune | Yvonne Gisler, Flöte/Piccolo | Rebekka Mattli, Klavier | Christian Zgraggen: Bratsche | Maria Gehrig: Violine | Severin Suter: Cello | Michel Truniger: Leitung
Eine Zusammenarbeit von Haus der Volksmusik und Theater Uri
Im Appenzellerland gibt es nicht nur Streich- und Hackbrettmusik, sondern auch chugelrunde Ländlermusik. Bestes Beispiel dafür: die Kapelle Gontner Loft! Die Gewinner des Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2023 sind allesamt noch sehr jung, aber schon so routiniert unterwegs, dass es eine wahre Freunde ist. Das Quartett pflegt ein breites Repertoire von lüpfigen Innerschweizer Tänzen bis zu Oberkrainer-Klängen und natürlich kehrt man immer wieder gerne zurück zum Kerngeschäft: der Appenzeller Musik.
Aurel Manser: Handorgel, Gesang
Marlene Gätzi: Handorgel, Gesang
Benjamin Rempfler: Klavier, Gesang
Devin Balzarek: Bass, Gesang
Unter dem Motto «Bodäständix» versammeln sich zehn junge Innerschweizer Musiker:innen, die die Volksmusik mit Leib und Seele leben. Bei Bodäständix wird «gmusiget», «gäuerlet» und «gjuuzt» und ab und zu erklingt sogar ein «Büchelgsätzli». Die stilecht interpretierten Stümepli und Ländlerli gehen sofort in die Beine. Da fast alle der Bodäständix-Truppe gerne und gut tanzen, kann es gut sein, dass sich das Tanzvolk und die Musikant:innen irgendwann wild durcheinander mischen.
Angela Gisler, Mirielle, Cécile und Florin Schmidig, Niklaus Hess, Erich Bürgler, Michi Müller, Seebi Diener, Bruno Auf der Maur und Basil Imlig mit Akkordeon, Schwyzerörgeli, Kontrabass, Büchel und Stimme
1962 fanden Alois Betschart und Dolfi Rogenmoser im Aegerital als «Handorgel- und Schwyzerörgeli Duo Betschart-Rogenmoser» zueinander. Die Formation prägte einen eigenen Stil, der vom Ideenreichtum der beiden Vorspieler lebte und viele nachkommende Formationen prägte. Für das Volksmusikfestival Altdorf haben sich vier befreundete Ländlercracks zusammengetan um die Melodien ihrer grossen Vorbilder aufleben zu lassen.
Friedel Herger: Akkordeon, Schwyzerörgeli, Miniörgeli
Urs Müller: Akkordeon
Xaver Kistler: Klavier
Ruedi Zurfluh: Kontrabass
Ein Cello in musikalischer Zwiesprache mit einem Walliser Hackbrett: Auf den insgesamt 104 Saiten lässt das Duo rELSIG«– eigene und traditionelle Melodien erklingen, rhythmische Pattern oder ineinanderfliessende Klanggebilde entstehen. Das Klangspektrum reicht von zarten und besinnlichen Tönen bis hin zu urchigen Passagen, wobei die Rhythmen auf vielfältige Weise ineinander verwoben werden. Mit viel Feingefühl widmet sich das Duo der (Neu-)Interpretation traditioneller Melodien und erweitert ihr Repertoire stets mit eigenen Kompositionen.
David Elsig: Walliser Hackbrett
Barbara Gisler: Cello
Kasi Geisser (1899-1943) war einer der ersten Stars der Ländlermusik. Der virtuose Klarinettist und fleissige Komponist lebte trotz seines grossen Erfolgs oft in prekären Verhältnissen und verstarb verarmt im Alter von nur 44 Jahren. Die Kasimusig und der Erzähler Hans Arnold versetzen uns mit ihrer Musik und den dazugehörigen Geschichten in die 1920er-Jahre, den wilden Jahren der noch jungen Ländlermusik!
Werner Fuchs: Klarinette
Peter Holdener: Wiener Orgel Nussbaumer
Fabio Stalder: Wiener Orgel Nussbaumer
Toni Bürgler: Bassgeige
Hans Arnold: Erzähler
Das Volksmusik-Ensemble Alpinis besteht aus den Studierenden des Studienschwerpunkts Volksmusik der Hochschule Luzern Musik. Das Ensemble, das in wechselnden Besetzungen unterschiedlicher Grösse auftritt, pflegt nicht nur ein breites Repertoire Alpenländischer Volksmusik, sondern setzt sich auch mit neuen und alten Musikströmungen im Grenzbereich zu Klassik und Jazz auseinander.
Marvin Näpflin: Schwyzerörgeli | Alessia Heim: Hackbrett | Joshua Broger: Hackbrett | Diana Stadelmann: Jodel/Geige | Flurina Plattner: Jodel/Geige | Juliana Kubli: Jodel | Valentin Lupp: Trompete | Sarah Hanniffy: Bratsche/Violine | Séléna Plain: Harfe | Julian Remund: Klarinette | Christoph Pfändler: Leitung
Erwin und Sonja Schälin haben sich über die Ländlermusik kennengelernt. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Volks- und Ländlermusik (und noch ein paar andere nicht ganz unwichtige Details) führten am Schluss sogar zu einer Hochzeit! Mit Bassbegleitung wurde aus dem Schwyzerörgelipaar ein Trio und 2025 erweiterte man sich zum Quartett. Zum Frühschoppen serviert uns das Ländlerquartett Schälin-Zürcher-Betschart virtuose Ländlermusik, garniert mit grosser Spielfreude und offenen Ohren in alle (Stil-)Richtungen.
Leandra Betschart: Schwyzerörgeli
Erwin Schälin: Schwyzerörgeli
Sonja Schälin: Schwyzerörgeli
Claudia Scheuber-Lüthi (Ersatz für Jrène Wallimann): Kontrabass
Nach einer längeren musikalischen Pause machen sich Nadja Räss und Rita Gabriel Schaub auf zur Reprise. Fast 15 Jahre nach ihrem letzten Programm kehren die beiden Musikerinnen mit einem grossen Schatz an musikalischem Wissen und viel zusätzlicher Lebenserfahrung auf die Bühne zurück. Daraus entsteht ein jodlerischer Konzertabend unter dem Titel «Reprise». Zu hören sind neue Kompositionen, aber auch ältere Lieder, welche ein kleines Face-Lifting erfahren haben. Jodelmelodien von und über Frauen und für Alle!
Nadia Räss: Jodel, Stimme, Raffele, Kalimba, Glockenspiel
Rita Gabriel: Akkordeon, Stimme, Autoharp
Die Musikanten vom Echo vom Bäräaug kennen sich schon seit ihrer Schulzeit und das merkt man ihrer Musik an: Ihre Musik im kugelrunden Illgauer-Stil «rugelet» in traumwandlerischer Vertrautheit daher und die Freude am miteinander Musizieren dringt dem Trio aus sämtlichen Poren. Beim Bassisten ist die ansteckende Spielfreunde übrigens möglicherweise genetisch bedingt: Er ist nämlich der Enkel des lengendären Sity Domini.
Paul Marty: Kontrabass
Ueli Laimbacher: Akkordeon
Alex Laimbacher: Akkordeon
Musikalisch tief im Kinzig-Stil verwurzelt, spielt das Quartett lüpfig-rassige Tänze, ergänzt durch Eigenkompositionen. Perfektion ist nicht das Ziel, Stimmung schon. Oder wie es das Programm sagt: «Schtei verwitscht – nid alles muäss passä». Fernsehauftritte, zwei CDs, viele treue Fans («Echies») und ein gefeiertes 20-Jahr-Jubiläum später ist klar: Das Echo vom Poschtsack nimmt sich selbst nicht zu ernst, die Ländlermusik dafür umso mehr.
Florian «Ziuiger» Arnold: Handorgel
Flavio «Hermaniger» Gisler: Handorgel
Carlo «Weibäli-Karletti» Bürgi: Klavier
Simon «Fuxi» Arnold: Kontrabass
Der Mülirad Verlag präsentiert zwei neue Notenhefte: Zum einen Tessiner Tänze aus dem Repertoire von Vent Negru und zum anderen ein Notenheft mit den sogenannten «Stüdler Tänzen» aus dem Ybrig-Gebiet. Letzteres erscheint in Zusammenarbeit mit dem Haus der Volksmusik.
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