Volksmusik
Festival
Altdorf

15. – 17.Mai 2020

Das Volksmusik-Festival Altdorf bietet am Wochenende vom 15. bis 17. Mai 2020 eine umfassende Sicht auf die Volksmusikszene in der Schweiz.

Freitag, 15. Mai 2020

18.00-20.00 Uhr, Festzelt
Vorglühen: uufwind!

Die Schwyzerörgeliformation «uufwind!» wurde im Jahr 2013 gegründet und gewann im Juni 2015 anlässlich der Live-Jubiläumssendung «25 Jahre Ländlerzmorge» von Radio Central das «Goldige Örgeli» als gefälligste Nachwuchsformation. Unter dem Motto «uufwind! - diä Ländlermusig mit frischem Wind» spielen die vier jungen MusikantInnen seither regelmässig zur lüpfigen Unterhaltung auf.


uufwind!
Aron Lötscher: Schwyzerörgeli
Simone Lötscher: Klavier
Marcel Koller: Kontrabass
Florian Schuler:Schwyzerörgeli

20.00-21.00 Uhr, Theater Uri
Eröffnungskonzert: Die instrumentale Unterwaldner Volksmusik-Landschaft
Kuratiert von Alois Gabriel

Eigentlich ein allzu grosses Thema für ein Kurzkonzert. Zwei auffällige Formationen, Bircherix von Nidwalden und die Obwaldner Huismuisig, werden es aber schaffen, sowohl Perlen einiger Unterwaldner Altmeister als auch Kreatives ihrer eigenen aktuellen Schaffensphase genussvoll zu präsentieren. Musikalisch ergänzt werden sie dabei vom bekannten Bläser Edy Wallimann und dem jungen Ausnahmetalent Siro Odermatt am Akkordeon.


Obwaldner Huismuisig
Peter Berchtold: Schwyzerörgeli, Basstrompete
Larjssa Bohner: Violine
Norbert Kiser: Trompete, Büchel
Erwin Läubli: Tuba

Bircherix
Markus Bircher: Akkordeon
Andreas Bircher: Klavier
Lukas Bircher: Violine, Kontrabass
Linus Bircher: Gitarre

Gäste
Edy Wallimann: Klarinette, Saxophon
Siro Odermatt: Akkordeon

Moderation
Alois Gabriel

22.00-23.00 Uhr, Schlüssel-Saal
Gläuffig

Das gekonnte Spiel im Grenzbereich von Tradition und Innovation ist das Markenzeichen von «Gläuffig». Ähnlich wie Artisten, bei denen die Schwerkraft nicht zu existieren scheint, jongliert die Band mit der alpenländischen Volksmusik, mit bekannten Mustern und gängigen Klischees. Das klingt mal leichtfüssig- verspielt, mal bodenständig-derb, aber immer gepaart mit grossen Musikalität und Spielfreude. Das neue Programm «Gesellenwan­derung», steckt voller neuer Ideen und überraschenden Elementen.


Gläuffig
Fränggi Gehrig: Akkordeon
Mathias Landtwing: Klarinette
Lukas Gernet: Klavier
Pirmin Huber: Bass

21.00-01.00 Uhr, Festzelt
Tanznacht «Innerschwyz trifft Südtirol»

Ländlertrio Innerwyzergruess

Sie spielen am liebsten die Musik Ihrer grossen Vor­bilder Handorgelduo Rickenbacher-Heinzer und anderer Illgauer Musikanten, der Kapelle Toggenburgerbuebe und der Kapelle Echo vom Adelboden. Am besten gefällt es den drei Vollblutmusi­kanten in kleinen, gmögigen und bodenständigen Restaurants und Lokalen, wo bei grosser Hitze eng getanzt und urchig «bödelet» wird.


Ländlertrio Innerschwyzergruess
Frowin Neff: Handorgel, Schwyzerörgeli
Jörg Bucher: Handorgel, Schwyzerörgeli, Bass
Fredy Heinzer: Bass, Schwyzer­örgeli

Südtiroler Tanzlmusig

Die Südtiroler Tanzlmusig, eine Sieben-Mann-Combo mit ihrem charmanten Conférencier bringt beTONt Alpen­ländisches auf die Bühne. Der Grossteil der Stücke entstammt der eigenen Feder und ist selbst arrangiert – und das stets mit einer Verbeugung vor den historischen Originalen aus dem gesamten Alpenland, aber eben doch mit ganz eigenem Charakter.


Südtiroler Tanzlmusig
Albert Rieder: Flügelhorn, Trompete, Gesang
Christian Rieder: Flügelhorn, Trompete, Gesang
Willi Tötsch: Basstrompete
Georg Blasbichler: Posaune
Roland Walcher: Tuba, Gesang
Andreas Marmsoler: Gitarre, Gesang
Markus Maier:Steirische Ziehharmonika

Samstag, 16. Mai 2020

10.00-11.00 Uhr, Schlüssel-Saal
Vernissage: Volksmusik für Anfänger
Leitung: Peter Gisler, Mülirad-Verlag

Jugendliche der Musikschule Uri spielen aus dem neu erschienenen Notenband von Fritz Dünner. Fritz gehört zu den herausragendsten Schweizer Volksmusikern. Mit dem Spielheft für zwei Klarinetten zeigt er, dass er auch meisterhaft einfache Literatur für Anfänger komponieren kann. Die 23 eingängigen Melodien sind für C- und Bb-Instrumente, sowie Begleithefte für Klavier und Kontrabass erhältlich.


Leitung
Peter Gisler, Mülirad-Verlag

11.00-13.00 Uhr, Festzelt
Frühschoppen: Lenglerkapellä

Die Englers aus Saas im Prättigau pflegen als Familie besonders die Ländlermusik. So ist auch ihr Name entstanden: Engler + Ländler = Lengler. Die 6-köpfige Bande spielt ein breites Repertoire vom Bündnerland bis nach Oberkrain auf ihre eigene Art. Mit viel Herzblut und Heiterkeit musizieren die Englers in vielseitiger Besetzung auch mit Gesang. Hauptsache, es macht Spass!


Lenglerkapellä
Eva Engler: Klarinette, Saxophon, Blockflöte
Luzi Engler: Klarinette, Saxophon, Blockflöte, Gesang
Andrea Engler: Handorgel, Gesang
Lea Engler: Handorgel, Schwyzerörgeli, Gesang
Lenz Engler: Gitarre, Löffel, Gesang
Paul Engler: Bassgeige, Schwyzerörgeli, Gesang

11.15-12.15 Uhr, Schlüssel-Saal
Kinderprogramm: Volkstanz isch au für jungi Lüüt!

«Einmal hin, einmal her, rund­herum das ist nicht schwer…», so heisst es in einem bekannten Kinderlied. In diesem Sinne sind alle Kinder, ob gross oder klein, alleine oder mit den Eltern im Tanzworkshop herzlich willkommen. Die frisch ge­backene Musik- & Bewegungs­lehrerin Anita Dachauer weckt die Lust und Freude am Tanzen und zeigt den Kindern in ihrem Tanzkurs spielerisch leichte Volkstänze. Diese Tänze werden von leidenschaft­li­chen Volksmusikanten live begleitet.


Anita Dachauer: Tanzleiterin
Andrea Schmid: Kontrabass
Florian Gass: Schwyzerörgeli
David Jud: Klarinette

13.00-14.30 Uhr, Festzelt
Giangol

«Giangol» (TI) existiert seit 2012 und ist benannt nach einem Wurfspiel bei dem ein Holzstab in der Luft getroffen und weggeschleudert werden muss. Ebenso abwechslungsreich wie besagtes Holzstock-Spiel, präsentiert sich die Musik von Giangol: Ein Mix von traditionellen und neueren Melodien aus dem Tessin und aus Norditalien unter dem Motto «Suona e canta quello che ti piace! Spiele und singe was dir gefällt!»


Giangol
Davide Zoppellari: Gitarre, Gesang
Katia Albertoni: Waschbrett, Gesang
Leo Canepa: Akkordeon, Gesang
Stefano Fedele: Violine, Mandoline, Gesang
Stefano Gatt: Kontrabass, Gesang

13.30-14.30 Uhr, Haus der Volksmusik
Workshop: Löffeln mit Ueli von Allmen und Bruno Raemy

Ueli von Allmen und Bruno Raemy sind Herzblutspieler. Wie Fische im Wasser leben sie in der Musik. Ihre Weltmusik Gruppe Tächa war 2019 in Nepal unterwegs, auch eine Première für ihre Holzlöffelmusik aus den Alpen. Im Workshop spielen die Musiker mit allen Teilnehmenden Lieder und Instrumentalmusik aus dem Stegreif. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Handgeschnitzte Holzlöffel aus Kirschbaum in zwei Grössen werden zur Verfügung gestellt. Ein aktives Musikerlebnis der spontanen Art für Jung und Alt.

Gratis mit Festival- oder Tagespass


Leitung
Ueli von Allmen: Holzlöffel
Bruno Raemy: Schwyzerörgeli

14.00-15.00 Uhr, Schlüssel-Saal
SÖCK

SÖCK vereinigt vier junge Musiker in der kleinsten Schwyzerörgeligrossformation der Schweiz und zugleich wohl einer der urchig­sten Boygroups des Landes. Die Studenten interpre­tieren Tänze alter Örgeli- und Akkordeoncracks so stoisch-verspielt, virtuos und doch frenetisch ver­halten, dass man die Krumme riechen kann und ergänzen ihr Programm mit Eigen­kompositionen. Mit Wurzeln und Wohnorten in acht verschiedenen Kan­tonen, fühlen sich die Jungmeister auch der inter­kantonalen Verständigung verpflichtet.


SÖCK
Dominik Flückiger: Schwyzerörgeli
Florian Gass: Schwyzerörgeli
Jonas Gisler: Klavier
Andrea Schmid: Bass

14.30-16.00 Uhr, Festzelt
Kapelle Alder

Unter dem Namen «Kapelle Alder» spielt die fünfte Generation der bekannten Alderdynastie (Gründung 1884) aus Urnäsch. Die vier MusikerInnen spielen traditionelle Appenzeller Musik, alt überlieferte Streichmusikstücke, Neukompositionen, Eigen­­kom­positionen sowie fremdländische Volksmusikstücke. Auch das Talerschwingen mit Naturjodel gehört zum Repertoire.


Kapelle Alder
Susanne Rempfler-Alder: Hackbrett
Christian Müller: Kontrabass
Walter Alder sen.: Akkordeon, Piano
Walter Alder jun.: Violine

14.45-16.15 Uhr, Haus der Volksmusik
Workshop: Jodeln mit Maritta Lichtensteiger

Maritta Lichtensteiger, gebürtige Allgäuerin, sang und jodelte bereits als Kind im Duett mit ihrem Bruder. Die Begeisterung fürs Jodeln führte sie vor mehr als 15 Jahren in die Schweiz und liess sie hier sesshaft werden. Auf der Bühne hört man sie unter anderem mit dem Jodelterzett Chrimafrä. Sie ist eine erfahrene Kursleiterin, die momentan ein Studium mit Schwerpunkt Jodeln an der Hochschule Luzern absolviert. Im Jodel-Crashkurs am VFA gewinnen die Teilnehmer einen Einblick in die Welt des Jodelns und erlernen die Grundkenntnisse der Jodeltechnik.

Gratis mit Festival- oder Tagespass

15.00-16.00 Uhr, Theater Uri
Cantus Firmus Surselva & Domenic und Curdin Janett

1999 gründete Clau Scherrer den Chor cantus firmus surselva. Der Chor mauserte sich über die Jahre zu einem der besten und vielseitigsten Chöre Graubündens und versteht sich auch als Botschafter der «Rumantschia». In Altdorf tritt die Kleinformation des Chors «ensemble cantus firmus surselva» auf und präsentiert das Programm «Ragischs» (Wurzeln) zusammen mit den Engadiner Brüdern Curdin und Domenic Janett.


Chor: ensemble cantus firmus surselva
Leitung: Clau Scherrer
Curdin Janett: Akkordeon
Domenic Janett: Klarinette

16.00-17.00 Uhr, Schlüssel-Saal
RSGM – Res Schmid – Gebr. Marti

RSGM schloss sich vor 36 Jahren zu einer der inno­vativsten Volksmusikformationen der Schweiz zusammen. Von Anfang an experimentierten die vier Musiker mit Melodien und Rhythmen aus Rock, Jazz, Weltmusik oder leichter Klassik. Dieser Mix, kombiniert mit Eigenkom­positionen und einer instrumentalen Vielfalt auf technisch hohem Niveau ergibt bis heute den unverwechselbaren Sound von RSGM.


RSGM
Res Schmid: Schwyzerörgeli, Wienerörgeli
Daniel Marti: Schwyzerörgeli, Wienerörgeli, Gitarre
Hektor Marti: Klarinette, Klavier, Schwyzerörgeli
Markus Marti: Kontrabass, E-Bass, Keyboards

16.00-18.00 Uhr, Festzelt
Schwyzerörgeliquartett Längenberg

Seit je her zeichnet sich der Musikstil des SQ Längenberg durch währschafte, traditionelle «Schwyzerörgeli-Musig» aus. Nebst einem vielfältigen Repertoire bestehend aus Berner-, Bündner- und Innerschwyzer-­Stücken, präsentieren sie auch zahlreiche bekannte Eigenkompositionen. Der Berner-Stil ist ihr Ding. Wer auf virtuose Kompositionen steht, mal rassig oder auch mal etwas für's Herz, dem wird diese Musik wie ein edler Tropfen munden.


Schwyzerörgeliquartett Längenberg
Daniel Kissling: Schwyzerörgeli
Ueli Burri: Schwyzerörgeli
Bruno Marti: Schwyzerörgeli
Benz Hefti: Kontrabass

16.30-17.30 Uhr, Haus der Volksmusik
Vortrag: Volksmusik rund um den Alpstein
Referentin: Barbara Betschart, Geschäftsführerin ROOTHUUS GONTEN

Die Kultur rund um den Alpstein ist geprägt durch Landschaft, Geschichte und die Menschen, die hier leben und altes Brauchtum in einer grossen und reichen Vielfalt pflegen, erneuern und weiterentwickeln. Gerade in der Volksmusik des Appenzellerlands und des Toggenburgs kommt dies in besonderer Art und Weise zur Geltung.
Barbara Betschart widmet sich in ihrem Vortrag spannenden Themen wie Dur und Moll in der Appenzellermusik und Rugguusseli oder Zäuerli.

Die Streichmusik «welltsgott» bereichert und untermalt ihre Ausführungen mit Jodel (Thomas Egger), Geige (Barbara Betschart und Martin Holderegger), Hackbrett (Walter Tanner) und Bass (Hans Holderegger).

17.00-18.00 Uhr, Theater Uri
Damenwahl!

«Wybergschtürm» oder «Die ruhigen Weiber in der Waschküche»: Viele Ländlerhits beschreiben ein «Frauenthema», stammen aber aus den Federn von Männern, welche kaum Ahnung vom Frauenleben haben. Im Projekt «Damenwahl!» verschaffen sich nun die «Wybergschtürm-Expertinnen» Gehör: 11 versierte Volksmusikfrauen präsentieren ein komplettes Programm mit Kompositionen aus Frauenhand.


Damenwahl!
Evelyn Brunner: Bass, Schwyzerörgeli
Kristina Brunner: Cello, Schwyzerörgeli
Maria Gehrig: Violine
Barbara Gisler: Cello, Bass
Anna Staschia Janett: Violine
Cristina Janett: Cello
Madlaina Janett: Bratsche
Gaby Näf: Klarinette, Saxophon
Martina Rohrer: Bass
Marion Suter: Klavier
Andrea Ulrich: Akkordeon

18.00-19.00 Uhr, Schlüssel-Saal
Follaton

In den frankophonen Alpen ist der «Follaton» eine Sagengestalt: witzig-pfiffig hebt er die Röcke der Mädchen und lässt die Milch schlecht werden. Ist man aber nett zu ihm, übernimmt er auch kleine Arbeiten in Haus und Hof. Die welsche Formation «Follaton» ist ebenso pfiffig unterwegs wie ihr Namensgeber und spielt Traditionelles und Neues aus der Romandie. Musikalische Einflüsse aus Schottland und Irland, der Klezmermusik, aus Italien und Savoyen sind dabei unüberhörbar.


Follaton
Dani Velsaco: Violine, Gesang
Lionel Millioud: Gitarren, Gesang
Nikita Pfister: Diatonisches Akkordeon, Hackbrett

18.00-20.00 Uhr, Festzelt
Swiss Ländler Gamblers

Seit 1998 gibt es die Swiss Ländler Gamblers, eine musikalisch vielseitige und fröhliche Gruppe mit Musikanten aus Bern, Freiburg und Graubünden. Ihr Repertoire ist fast grenzenlos und besteht nebst traditioneller, schmissiger Volksmusik auch aus Dixieland/Jazz- sowie Unterhaltungsmelodien aus aller Welt.


Swiss Ländler Gamblers
Peter Grossen: Schwyzerörgeli, Handorgel
René Schmid: Klarinette, Sax, Schwyzerörgeli, Bass
Pius Baumgartner: Klarinette, Sax, Gitarre
Bruno Raemy: Schwyzerörgeli, Akkordeon, Mundharmonika, Piano
André Schornoz: Bass
Willi Bollier: Klarinette, Sax, Ukulele, Schwyzerörgeli, Percussion

20.00-21.00 Uhr, Theater Uri
BüchelBox

Der Büchel ist frech und ungezügelt, etwas sperrig im Zugang und zählt zu den «gefährdeten Spezies» unter den Musikinstrumenten. Im Projekt BüchelBox präsentiert der Alphorn-Querdenker Balthasar Streiff zusammen mit dem Trompeter und Musikwissenschaftler Yannick Wey und einer ganzen Schar weiterer MusikerInnen, verschiedenste Stücke bei denen der Büchel im Zentrum steht. Der Konzertabend bedeutet gleichzeitig die Veröffentlichung einer CD mit Notenheft.


BüchelBox
Balthasar Streiff & Yannick Wey: verschiedene Büchel
Cécile und Mirielle Schmidig: Juuzen, Büchel
Thomas Aeschbacher: Schwyzerörgeli, Langnauerli
Madlaina Küng: Bass
Sabrina Curti: Geige

22.30-23.30 Uhr, Theater Uri
Silberen

Silberen nimmt Elemente alter Volksmusik, interpretiert und arrangiert sie neu und kreiert damit ein eigenes unverkennbares Genre. Archaisch unbequeme Volksmusik wird auf traditionellen Instrumenten neu interpretiert. Echt und dringlich erzählen die mehrheitlich alten Melodien und Texte von Glück, Schmerz, Freiheitsstreben, Zwang, Suff und Verzweiflung. Behutsam und virtuos transportieren Silberen diese Trouvaillen aus der Vergangenheit in die Gegenwart.


Silberen
Barbara Berger: Stimme, Handharmonium
Christian Schmid: Kontrabass, Stimme
Nayan Stalder: Hackbrett, Stimme
Roli Strobel: Guitalele, Schlagwerk, Stimme

24.00-01.00 Uhr, Schlüssel-Saal
Simone Felber’s iheimisch

Naturklänge, Heimatklänge, Urklänge, musikalische Heimat. Können fremde Klänge auch Heimatklänge werden? Wie schwierig ist es die musikalische Heimat zu verlassen? Woher kommen Ur- und Naturklänge? Kann ein neuer Klang auch ein Urklang werden? Wann wird Fremdes heimisch, wann Heimisches fremd? Diese Fragen verbinden Simone Felber, Adrian Würsch und Pirmin Huber. Ausgehend von dem jeweils eigenen musikalischen Zuhause begeben sich die drei MusikerInnen auf die Suche nach ihrem ganz eigenen Urklang.


Simone Felber’s iheimisch
Simone Felber: Gesang
Adrian Würsch: Schwyzerörgeli
Pirmin Huber: Kontrabass

21.00-01.00 Uhr, Festzelt
Tanznacht

Echo vom Gätterli

Chugelrundi, tänzigi Musig – Diesem Motto hat sich die seit 2005 bestehende Gersauer Ländlerkapelle verschrieben. Bei ihren zahlreichen Auftritten quer durch die ganze Schweiz erklingen mit Vorliebe Melodien aus der Innerschweiz, dem Berner Oberland und dem Toggenburg. Nebst der Standard-Besetzung mit Klarinette/Saxophon wird zwischendurch auch mit drei Handorgeln und/oder Schwyzerörgeli aufgespielt. Abwechslungsreiche Volksmusig-Choscht ist also garantiert!


Echo vom Gätterli
Pius Ruhstaller: Klarinette, Saxophon, Handorgel, Schwyzerörgeli
Friedel Herger: Handorgel
Stefan Heinzer: Handorgel
Osi Zurfluh: Bass

Handorgelduett Rickenbacher-Heinzer

Rickenbacher-Heinzer mit Sepp Lagler am Bass: Drei Namen, aber ein Begriff! Und zwar ein Label für unverfälschte, urchige, sauber gespielte Handorgelmusik im authentischen Illgauer-Stil. Musik, die Freude verbreitet und zum Tanzen auffordert. Seit dem 26. Juli 1979, als man im Adler in Bürglen/UR erstmals öffentlich auftrat, folgten in diesen vier Jahrzehnten unzählige Auftritte in der ganzen Schweiz. 2019 feierten die drei Musikanten ihr 40 Jahre Bühnenjubiläum.


Handorgelduett Rickenbacher-Heinzer
Christian Rickenbacher: Handorgel
Sepp Heinzer: Handorgel
Sepp Lagler: Bass

Sonntag, 17. Mai 2020

10.00-11.30 Uhr, Kirche (Gottesdienst)
Peter Gisler Trio

Musikkultur aus Uri gemischt mit Appenzeller Klängen, oder doch Gregorianik? Schächentaler-Betruf, Ruggusseli oder Codex 121 aus Einsiedeln um 960? In dieser Messfeier werden nicht Kilbiklänge, sondern besinnliche Volksmusik die Seelen erreichen. Die drei Musiker aus unterschiedlichen Genres betrachten ihre Traditionen als inspirierendes Gefäss für Neues, ohne dabei den Respekt zum Alten zu verlieren. Mit Einbindung der verschiedenen räumlichen Klangfarben der Kirche wartet auf die Besucher ein spannendes Klangerlebnis.


Trio Peter Gisler
Clarigna Küng: Violine, Gesang
Peter Gisler: Bass
Carlo Gamma: Sax

10.00-14.00 Uhr, Festzelt
Kapelle Fuchs-Bissig

Die Kapelle «Fuchs-Bissig» gibt es seit neun Jahren. Ihr Ländlermusik-Repertoire ist geprägt von den Kom­ponisten Hermann Lott, Leo Kälin und Kasi Geisser. Sie geniessen es konzertante wie auch tänzige Musik vorzutragen und bringen so ihre Spielfreude zum Ausdruck. Musikalische Abwechslung bietet zwischen­durch der Wechsel zum Trio, ohne Bläser. Hier stehen die einheimischen Komponisten Jonny Gisler und Franz Bissig im Zentrum.


Kapelle Fuchs-Bissig
Werni Fuchs: Klarinette
Otti Bissig: Akkordeon
Bernadette Rohrer: Klavier
Peter Muheim: Bass

10.00-14.00 Uhr, Festzelt
Blaskapelle Schattdorfer Nachtbüäbä

Die Blaskapelle Schattdorfer Nachtbüäbä ist eine Blaskapelle in freier Besetzung. 1965 spontan aus einigen Mitgliedern der Musikgesellschaft Schattdorf zur Umrahmung der Hochzeitsfeier eines Vereinskollegen entstanden, haben sie sich in mittlerweile 55 Jahren zur heutigen Formation entwickelt. Sie pflegt die volkstümliche Blasmusik im böhmisch-mährischem Stil. Nebst der musikalischen ist auch die kameradschaft­liche Seite von grosser Bedeutung.


Blaskapelle Schattdorfer Nachtbüäbä
Leitung: Edwin Gutjahr / Daniel Gutjahr

12.30-13.30 Uhr, Schlüssel-Saal
Schäbyschigg

Schäbyschigg sind fünf weltoffene und unerschrockene Jungs – mit Instrumenten, Käse, Brot und «Tiggets» im Gepäck, die unterwegs sind, um mit ihrer Musik die Herzen aus nah und fern zu erfreuen. Mit Klarinette, grossen und kleinen Trompeten, Tuba und Akkordeon tragen sie ihre Melodien in die Welt hinaus. Oder zumindest bis in die nächstgelegene «Beiz»! Mal groovig, mal lüpfig, mal melancholisch, mal urchig, immer jedoch authentisch und frisch. Lieder und Tänze aus dem Leben, die in keine Schublade passen.


Schäbyschigg
David Jud: Klarinette
Guillermo Casillas: Trompete
Kevin Schmid: Trompete
Daniele Giovannini: Basstrompete
Tobi Zwyer: Tuba, Akkordeon, Gesang

Ticketverkauf für Konzerte im Theater Uri und im Schlüssel-Saal.

Festivalpass
CHF 80.–
Tagespass Freitag
CHF 25.–
Tagespass Samstag
CHF 50.–
Tagespass Sonntag
CHF 20.–

Tageskasse

Einzeleintritte für Konzerte und Workshops am Samstag sind an der Tageskasse erhältlich.

Einzeleintritt Konzert
CHF 20.–
Einzeleintritt Workshop
CHF 10.–

Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis. Kinder bis 6 Jahre gratis.
Bändelumtausch an der Tageskasse im Theater Uri.

Konzerte auf zwei Hauptbühnen, volkstümlicher Festbetrieb, Tanznacht, Beizenmusik – es ist für alle etwas dabei.

  • Haus der Volksmusik/Festivalbüro
  • Festzelt Unterlehn
  • Schlüssel-Saal
  • Theater Uri
  • Bändeltausch im Theater Uri
  • Kirche St. Martin
  • Bushaltestelle: Telldenkmal
  • Schützenmatt
  • Café Central
  • Parkplätze
Plan als PDF

Impressionen 2018

Impressum

Kontakt

Volksmusik-Festival Altdorf
Lehnplatz 22, 6460 Altdorf

041 871 15 41

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Luzern und Altdorf