Samstag, 13. Juni 2026

11.00 Uhr – 13.00 Uhr, Frühschoppen-Konzert, Festzelt Lehnplatz
Kapelle Gontner Loft

Im Appenzellerland gibt es nicht nur Streich- und Hackbrettmusik, sondern auch chugelrunde Ländlermusik. Bestes Beispiel dafür: die Kapelle Gontner Loft! Die Gewinner des Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2023 sind allesamt noch sehr jung, aber schon so routiniert unterwegs, dass es eine wahre Freunde ist. Das Quartett pflegt ein breites Repertoire von lüpfigen Innerschweizer Tänzen bis zu Oberkrainer-Klängen und natürlich kehrt man immer wieder gerne zurück zum Kerngeschäft: der Appenzeller Musik.

 

Aurel Manser: Handorgel, Gesang
Marlene Gätzi: Handorgel, Gesang
Benjamin Rempfler: Klavier, Gesang
Devin Balzarek: Bass, Gesang

11.00 Uhr, Vernissage Notenhefte, Schlüsselsaal
Mülirad-Verlag & Haus der Volksmusik

Der Mülirad Verlag präsentiert zwei neue Notenhefte: Zum einen Tessiner Tänze aus dem Repertoire von Vent Negru und zum anderen ein Notenheft mit den sogenannten «Stüdler Tänzen» aus dem Ybrig-Gebiet. Letzteres erscheint in Zusammenarbeit mit dem Haus der Volksmusik.

13.30 Uhr - 15.30 Uhr, Brauchtum / Musik / Tanz, Festzelt Lehnplatz
Trachtenvereinigung Uri

Rot, blau, grün, gestreift oder kariert? Unter der Haube oder ein «Redli» im Haar? Die Urner Trachten sind überraschend vielfältig! Seit der der Gründung 1942 haben sich sieben Trachtengruppe der Trachtenvereinigung Uri angeschlussen und seit Kurzem gibt es auch eine kantonale Jugendtanzgruppe. 

Das Urner Trachtenvolk zeigt uns im Festzelt das vielfältige Brauchtum rund um die Tracht: Es wird gesungen, gmusiget und beälät. 

Vielleicht kribbelt es auch den Einen oder die Andere im Publikum das Tanzbein zu schwingen?

13.30 Uhr, Konzert, Theater Uri
Alpinis – Volksmusik Ensemble der HSLU

Das Volksmusik-Ensemble Alpinis besteht aus den Studierenden des Studienschwerpunkts Volksmusik der Hochschule Luzern Musik. Das Ensemble, das in wechselnden Besetzungen unterschiedlicher Grösse auftritt, pflegt nicht nur ein breites Repertoire Alpenländischer Volksmusik, sondern setzt sich auch mit neuen und alten Musikströmungen im Grenzbereich zu Klassik und Jazz auseinander. 

 

Marvin Näpflin: Schwyzerörgeli | Alessia Heim: Hackbrett | Joshua Broger: Hackbrett | Diana Stadelmann: Jodel/Geige | Flurina Plattner: Jodel/Geige | Juliana Kubli: Jodel | Valentin Lupp: Trompete | Sarah Hanniffy: Bratsche/Violine | Séléna Plain: Harfe | Julian Remund: Klarinette | Christoph Pfändler: Leitung

14.30 Uhr, Konzert, Schlüssselsaal
Panighiröl

Panighiröl bezeichnet die in diversen lombardischen Volksliedern besungene Heilpflanze Echter Eibisch. Die gleichnamige Tessiner Gruppe besingt aber natürlich nicht nur eine Pflanze sondern auch das Leben in den Bergen und alte Legenden von gefährlichen Bären und geheimnisvollen Kobolden. Beeinflusst von der Musik der 1970er-Jahre erschafft «Panighiröl» eine Klangwelt, welche die Weisheit der alten Geschichten neu atmen lässt.

 

Peo Mazza: Gitarre, Perkussion, Gesang
Valentina Londino: Gesang, Perkussion
Sara Magon: Gitarren, Mandoline, Gesang
Christian Gilardi: Flöten, Gesang

15:30, Konzert, Theater Uri
Transatlantica

Transatlantica verwebt die Sounds der Weissenborn-Gitarre, einer akustischen Slidegitarre, mit den traditionellen Klängen von Schwyzerörgeli, Violine, Kontrabass und Perkussion. Dies erschafft einzigartige Klanglandschaften: Musik, die ohne Worte Geschichten erzählt und gerade in ihrer Ruhe ihre tiefste Kraft entfaltet. Eine Form von Weltmusik, die Generationen und Grenzen überschreitet. Globale Klänge, verwurzelt in der Schweiz.

 

Philipp Furrer: Weissenborn-Gitarre
Janina Fink: Violine
Dominik Flückiger: Schwyzerörgeli
Christian Schmid: Kontrabass, Akustikbass
Samuel Baur: Schlagzeug, Perkussion

16.00 - 18.00 Uhr, Unterhaltung und Tanz, Festzelt Lehnplatz
Kapollo 13

Kapollo 13 ist wohl das einzige Ländler-Sonderkommando, das den Befehl zum Abtreten zwar befolgt, aber musikalisch gekonnt ignoriert hat. Einst bei der Schweizer Militärmusik verpflichtet, haben die vier Ländlonauten das Béret nun abgelegt. Geblieben ist die militaristische Präzision – weniger für den Fahnenmarsch, sondern für den Ländler in all seinen Facetten. Ihr Motto lautet: «Polka ist nicht Rocket Science», doch wenn diese Crew im Festzelt Lehnplatz ihre Klangmodule zündet, sind musikalische Höhenflüge garantiert.

 

Andrea Schmid: Geige, Kontrabass 
Nicolas Greber: Schwyzerörgeli 
Jonas Gisler: Klavier 
Florin Schmidig: Kontrabass, Schwyzerörgeli

17.00 Uhr – 19.00 Uhr, Konzert und Bal Folk, Foyer Theater Uri
Carac

Das Westschweizer Trio Carac bewegt sich in der Welt des Bal Folk und schöpft dabei aus dem Reichtum seiner vielfältigen Wurzeln: Jazz, Klassik, Folk und die französischen und westschweizerischen Tanztradition. Seine frische und farbenfrohe Musik eignet sich sowohl für ein Konzert im Sitzen als auch für einen Tanzabend und begeistert nicht nur Kenner, sondern auch Neugierige jeden Alters, die mit Tanzschritten und Melodien im Kopf nach Hause gehen werden ...

 

Nathalie Recking: Violine
Laure Zaugg: Cello
Emilie Bugnion: Saxophon

18.00 Uhr, Unterhaltung und Tanz, Festzelt Lehnplatz
Echo vom Poschtsack

Musikalisch tief im Kinzig-Stil verwurzelt, spielt das Quartett lüpfig-rassige Tänze, ergänzt durch Eigenkompositionen. Perfektion ist nicht das Ziel, Stimmung schon. Oder wie es das Programm sagt: «Schtei verwitscht – nid alles muäss passä». Fernsehauftritte, zwei CDs, viele treue Fans («Echies») und ein gefeiertes 20-Jahr-Jubiläum später ist klar: Das Echo vom Poschtsack nimmt sich selbst nicht zu ernst, die Ländlermusik dafür umso mehr. 

 

Florian «Ziuiger» Arnold: Handorgel
Flavio «Hermaniger» Gisler: Handorgel
Carlo «Weibäli-Karletti» Bürgi: Klavier
Simon «Fuxi» Arnold: Kontrabass

18.30 Uhr, Konzert, Schlüsselsaal
Betschart-Rogenmoser-Revival

1962 fanden Alois Betschart und Dolfi Rogenmoser im Aegerital als «Handorgel- und Schwyzerörgeli Duo Betschart-Rogenmoser» zueinander. Die Formation prägte einen eigenen Stil, der vom Ideenreichtum der beiden Vorspieler lebte und viele nachkommende Formationen prägte. Für das Volksmusikfestival Altdorf haben sich vier befreundete Ländlercracks zusammengetan um die Melodien ihrer grossen Vorbilder aufleben zu lassen.

 

Friedel Herger: Akkordeon, Schwyzerörgeli, Miniörgeli
Urs Müller: Akkordeon
Xaver Kistler: Klavier
Ruedi Zurfluh: Kontrabass

20.00 Uhr, Konzert, Theater Uri
Traktorkestar & Harmonie Lausannoise

Ist Blasmusik eigentlich auch Volksmusik? Wir finden ja! Vor allem wenn sie so unerschrocken daherkommt, wie im vorliegenden Fall: Die Berner Blaskapelle Traktorkestar trifft röstigrabenübergreifend auf das Blasorchester der Stadt Lausanne, die Harmonie Lausannoise – für ein einzigartiges Musikgrossprojekt zwischen Kraft und Eleganz, Klassik und Balkantanz. Es wird wild! Disco wie zu Gotthelfs Zeiten!

 

Traktorkestar: Balthasar Streit, Charley Wagner & Sam Würgler: Trompete | Simeon Schwab: Altsaxophon | Thierry Luethy: Tenorsaxophon | Maro Widmer, Pere Molines & Matthias Baumann: Posaune/Tenorhorn | Jürg Lerch: Helikon | Fabian Hänni, Samuel Zingg & Philippe Ducommun: Perkussion

 

Leitung Harmonie Lausannoise: Antoine Rabut 

21.00 Uhr – 01.00 Uhr, Tanznacht, Festzelt Lehnplatz
Bodäständix

Unter dem Motto «Bodäständix» versammeln sich zehn junge Innerschweizer Musiker:innen, die die Volksmusik mit Leib und Seele leben. Bei Bodäständix wird «gmusiget», «gäuerlet» und «gjuuzt» und ab und zu erklingt sogar ein «Büchelgsätzli». Die stilecht interpretierten Stümepli und Ländlerli gehen sofort in die Beine. Da fast alle der Bodäständix-Truppe gerne und gut tanzen, kann es gut sein, dass sich das Tanzvolk und die Musikant:innen irgendwann wild durcheinander mischen.

 

Angela Gisler, Mirielle, Cécile und Florin Schmidig, Niklaus Hess, Erich Bürgler, Michi Müller, Seebi Diener, Bruno Auf der Maur und Basil Imlig mit Akkordeon, Schwyzerörgeli, Kontrabass, Büchel und Stimme

21.30 Uhr, Konzert, Schlüsselsaal
Duo Räss-Gabriel

Nach einer längeren musikalischen Pause machen sich Nadja Räss und Rita Gabriel Schaub auf zur Reprise. Fast 15 Jahre nach ihrem letzten Programm kehren die beiden Musikerinnen mit einem grossen Schatz an musikalischem Wissen und viel zusätzlicher Lebenserfahrung auf die Bühne zurück. Daraus entsteht ein jodlerischer Konzertabend unter dem Titel «Reprise». Zu hören sind neue Kompositionen, aber auch ältere Lieder, welche ein kleines Face-Lifting erfahren haben. Jodelmelodien von und über Frauen und für Alle!

 

Nadia Räss: Jodel, Stimme, Raffele, Kalimba, Glockenspiel
Rita Gabriel: Akkordeon, Stimme, Autoharp

23.00 Uhr, Konzert, Schlüsselsaal
Duo rELSIG«–

Ein Cello in musikalischer Zwiesprache mit einem Walliser Hackbrett: Auf den insgesamt 104 Saiten lässt das Duo rELSIG«– eigene und traditionelle Melodien erklingen, rhythmische Pattern oder ineinanderfliessende Klanggebilde entstehen. Das Klangspektrum reicht von zarten und besinnlichen Tönen bis hin zu urchigen Passagen, wobei die Rhythmen auf vielfältige Weise ineinander verwoben werden. Mit viel Feingefühl widmet sich das Duo der (Neu-)Interpretation traditioneller Melodien und erweitert ihr Repertoire stets mit eigenen Kompositionen.

 

David Elsig: Walliser Hackbrett
Barbara Gisler: Cello

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